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Autogramme mit Widmung

In Sammlerkreisen werden Autogramme, die mit einer Widmung versehen sind oft als minderwertig oder weniger Wert angesehen. Dies führt dazu, das Erlöse derartiger Autogramme bei Verkäufen oder Auktionen oft 30-50% weniger einbringen, wie ein vergleichbares Stück ohne Widmung. Die Widmung ist für viele quasi ein Makel am Autogramm.

In diesem Fall handelt es sich um ein Autogramm, welches vom damaligen noch Jung-Schauspieler Freddie Highmore gegeben wurde. Das Autogramm ist mit einer Widmung “To Rosmarie all the best” versehen. Für viele Sammler ein Nachteil.

Autogramm mit Widmung von Freddie Highmore

Aber ich heiße doch gar nicht Rosmarie?

Ein Argument, dem auch ich als Sammler mich schwer entziehen kann, ist das im Regelfall dort nicht der eigene Name steht, dem diese besten Grüße gewidmet sind. Sollte man zufälligerweise, nun doch – wie meine verstorbene Mutter – Rosmarie heißen, könnte man diese Widmung auch einfach auf sich beziehen. Was das Autogramm für einem Persönlich gleich viel wertvoller macht. Hier kommt es immer auf die Situation an und auch ich habe Verständnis dafür, wenn ein Sammler sagt: “Widmung… brauch ich nicht, will ich nicht!”

Widmungen sind unterbewertet!

Bisher ging es nur um die persönliche Befindlichkeit. Vom Sammlerstandpunkt muss ich der These, das ein Autogramm mit Widmung automatisch weniger Wert ist deutlich widersprechen.

Ist ein Autogramm mit einer Widmung versehenen, kann man davon aussehen, das hier ein echter Mensch unterzeichnet hat. Autopen-Automaten bekommen zwar eine nette Signatur hin, aber das die Stücke die dort raus kommen personalisierbar sind, ist gottlob nicht im Interesse des Erfinders. Ziel bei Autopen ist es eine Signatur in Massen zu reproduzieren um die Anfragen der Fans, Gefolgsleute und Sammler zu befriedigen. Individualität ist hier fehl am Platz.

Somit ist, das es sich bei dem Autogramm um eine Reproduktion, egal ob Druck, Reprint oder Autopen handelt, eher unwahrscheinlich. Aus der Sicht eines Sammlers wäre es daher sinnvoll, zum Autogramm mit Widmung zu greifen statt zu einem Stück ohne selbiger.

Allerdings, vor einem Punkt schützt auch die Widmung nicht. Z. B. das der Bruder, Manager, der Platzwart oder die Putzfrau für den Star unterschrieben hat. Dieses Risiko ist definitiv da, wäre es ohne die Widmung allerdings auch.


Die Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Rechtschreibregeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

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